Dr. med. univ. Andrea Mitrou-Knapp - Fachärztin für Allgemeinmedizin | Homöopathie | Naturheilverfahren
Naturheilverfahren
Sauerstofftherapie
Die Sauerstofftherapie oder Große Eigenbluttherapie

Die große Eigenbluttherapie, auch "Hämatogene Oxidationstherapie" - HOT genannt, ist eine biologische Therapiemethode, die zur Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes, der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebeabschnitten führt.

Es handelt sich um eine Stimulations- und Anregungstherapie, die bei chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen und sogar bei Krebserkrankungen Prozesse in Gang setzt, die entscheidend zur Heilung beitragen können.

Überall dort, wo im Organismus auf Grund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungsstörungen die Zellatmung nicht mehr ausreichend funktioniert, kann die Große Eigenbluttherapie gute Erfolge erzielen.

Bei der "HOT" wird Blut aus der Vene abgenommen und über ein steriles Einmalgefäß und im direkten Anschluss mit Licht des UVC-Spektrums (UV = ultraviolett) bestrahlt. Anschließend wird das Blut mit Sauerstoff angereichert, wobei wichtige biochemische Prozesse in Gang gesetzt werden. Während der Sauerstoffanreicherung wird eine Infusion verabreicht und anschließend wird das angereicherte Blut wieder zurück in die Vene geleitet.

Die Behandlung dauert ca. 40 Minuten und sollte idealerweise mindestens 4 bis 8 mal durchgeführt werden. Der Stoffwechsel wird damit angeregt und es stellt sich schrittweise aber deutlich eine Verbesserung der Gefäßdurchblutung in den erkrankten Gewebsbezirken ein.

Auch bei kritischer Prüfung sind bei bereits mehreren Tausend Behandlungen noch niemals ernsthaftere Nebenwirkungen aufgetreten. Keinesfalls muss der Patient Infektionen befürchten, da nur sterile, abgeschlossene Einmal-Systeme verwendet werden.

Kleine Eigenblutbehandlung

Bei der kleinen Eigenblutbehandlung handelt es sich um eine alternative Therapieform, mit der die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden.

Geringe Mengen Blut werden aus den Venen entnommen, je nach Befindlichkeit des Patienten gegebenenfalls mit einem Naturheilmittel versetzt und intramuskulär wieder verabreicht.

Diese schonende Behandlungsmethode eignet sich besonders gut bei akuten Infekten sowie bei chronischen Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis, Infektanfälligkeit und Erschöpfungssyndrom. Mit der Eigenbluttherapie kann bei wöchentlicher Anwendung über mehrere Wochen erwiesenermaßen eine verbesserte Immun- und Stimmungslage erreicht werden.
Impressum | Besucher: Besucher